Henin Filip

1986 in Mayen ge­bo­ren. Auf­ge­wach­sen in der Eifel, hat er sein Stu­di­um 2009 - 2015 an der Kunst­hoch­schu­le für Bil­de­ne Küns­te Braun­schweig unter Wal­ter Dahn ab­sol­viert. Die Ge­scheh­nis­se in den Ge­mäl­den von Filip Henin fin­den in einer zeit- und ort­lo­sen Welt, wie auf einer lee­ren Bühne eines Stücks von Sa­mu­el Be­ckett, statt. Henin zieht nicht nur Men­schen, son­dern auch Land­schaf­ten aus, nimmt spe­zi­fi­sche Merk­ma­le her­aus und lässt Grund­for­men ste­hen, die in der Eifel, aber auch in der Tos­ka­na sein könn­ten. Ohne Dra­ma­tik und Pa­thos ver­bin­den sich bei ihm zwei völ­lig kon­trä­re Kräf­te: die Re­flek­ti­on über Ma­le­rei und Kunst­ge­schich­te und das Be­dürf­nis, ein­fach zu sein. (Text­aus­zug von Oli­ver Kör­ner von Gus­torf) Ein­zel- und Grup­pe­n­ausstel­lun­gen waren u.A. in Ber­lin, LA, Paris, Lon­don, Düs­sel­dorf und Köln.

Filip Henin
©Filip Henin, Bildausschnitt: "dog", 2025