Bettina Bouchon Carvalho

1969 in Han­no­ver ge­bo­ren, wuchs sie in einer von Kunst und Musik durch­drun­ge­nen At­mo­sphä­re in Nord­deut­sch­land auf. Frühe Be­geg­nun­gen mit Künst­lern wie Ed­ward Njen­ga und Ernst Thoms präg­ten ihr Ge­spür für Form und Aus­druck. Ab 1989 stu­dier­te sie Freie Kunst an der HBK Braun­schweig, wo sie von Blal­la W. Hall­mann (1991–1993) und spä­ter von Wal­ter Dahn (1994–1998) maß­geb­lich ge­för­dert wurde. Dahn er­öff­ne­te ihr neue Per­spek­ti­ven, den Ausstel­lungs­raum als in­te­gra­len Be­stand­teil der Prä­sen­ta­ti­on zu be­grei­fen, und sie be­gann, die Gren­zen zwi­schen Ma­le­rei, Zeich­nung, Fo­to­gra­fie und Skulp­tur zu­neh­mend auf­zu­lö­sen. 1997 schloss sie ihr Stu­di­um mit dem Di­plom ab, ge­folgt vom Meis­ter­schü­ler­ab­schluss 1998. Ihre Bild­wel­ten ent­ste­hen aus einem in­tu­i­ti­ven Zu­sam­men­spiel von Er­in­ne­rung, Ge­fühl und Ge­gen­wart. Frag­men­te aus Musik, Film, Li­te­ra­tur und All­tag flie­ßen in ihre Ar­bei­ten ein. Seit 1994 zeigt sie ihre Werke re­gel­mä­ßig in Mu­se­en, Kunst­ver­ei­nen und Ga­le­ri­en. Nach Jah­ren in Ber­lin und Frank­furt lebt und ar­bei­tet sie heute in Mann­heim.

Bettina Bouchon
©Bettina Bouchon Carvalho, Bildausschnitt: "There's Music in the air", 2024